Costa Rica mit Kindern: Unsere 4-Wochen-Route, Erlebnisse & Tipps mit Mietwagen

Costa Rica war der erste Fernreiseabschnitt unserer Weltreise mit der Familie – und eines dieser Länder, das uns vom ersten Moment an gezeigt hat, wie unglaublich vielfältig, lebendig und berührend unsere Welt ist. Zwischen dichtem Regenwald, aktiven Vulkanen, endlosen Stränden und einer faszinierenden Tierwelt haben wir 4 Wochen lang ein Land erlebt, das seinem Lebensmotto „Pura Vida“ in jeder Hinsicht gerecht wird.
Bevor wir dich mitnehmen auf unsere konkrete Route, lohnt sich ein Blick in unseren allgemeinen Costa-Rica-Reisebericht, in dem wir ausführlich auf Reisezeit, Sicherheit, Kosten, Essen und Besonderheiten des Landes eingehen. Dieser Artikel hier ist der große Reisebericht zu unserer 4-wöchigen Rundreise mit Mietwagen und zwei Kindern – mit hilfreichem Hintergrundwissen und ehrlichen Einschätzungen für alle, die eine ähnliche Reise planen.
San José & Zentraltal – sanftes Ankommen im Dschungel
Unsere Reise begann in San José, allerdings nicht mit einer klassischen Stadtnacht. Stattdessen haben wir uns bewusst für einen ruhigen Einstieg im grünen Zentraltal entschieden und die ersten Tage in der Unterkunft Guácima Escondida verbracht. Diese Region liegt etwas höher als die Küstengebiete, ist klimatisch angenehm und eignet sich hervorragend, um nach einem Langstreckenflug anzukommen.
Gerade mit Kindern war das für uns ideal. Wir konnten uns in Ruhe an die Zeitumstellung gewöhnen, erste kurze Ausflüge machen und uns langsam an das neue Land gewöhnen. Schon in diesen ersten Tagen haben wir gemerkt, wie stark Natur und Tierwelt den Alltag in Costa Rica prägen. Ein besonders eindrucksvoller Ausflug war der Besuch des Rescate Wildlife Rescue Center, einer Tierauffangstation, die sich um verletzte und beschlagnahmte Wildtiere kümmert. Für uns war das ein sehr bewusster Einstieg in das Thema Naturschutz, das uns während der gesamten Reise begleiten sollte.
- Unterkunft: Guácima Escondida
- Empfohlene Dauer: 1-3 Tage
La Fortuna & Vulkan Arenal – Costa Rica wie aus dem Bilderbuch
Von der Zentraltal-Region aus ging es weiter nach La Fortuna, eine der bekanntesten Regionen des Landes. Der perfekt geformte Arenal-Vulkan prägt hier nicht nur die Landschaft, sondern auch das Leben der Region. Regenwald, Flüsse, heiße Quellen und eine außergewöhnlich gute touristische Infrastruktur machen La Fortuna zu einem idealen ersten großen Stopp einer Rundreise.
Wir haben hier bewusst mehrere Tage verbracht, da sich Naturerlebnisse und Aktivitäten sehr gut kombinieren lassen. Besonders spannend fanden wir den Besuch der Don Juan Kaffee- und Kakaoplantage, bei dem deutlich wird, welche wirtschaftliche und kulturelle Rolle diese Produkte für Costa Rica spielen. Für unsere Kinder war es sehr spannend eigene Schokolade herzustellen und Kakaobohnen zu kosten. Auch eine Faultier-Wanderung und der Mistico Hängebrückenpark, der den Blick perfekten Blick auf den Arenal Vulkan ermöglicht, gehörten zu unseren Erlebnissen. Es gibt hier eine Vielzahl an Aktivitäten und Ausflügen.
- Unterkunft: Villa Tucan Airbnb Unterkunft
- Empfohlene Dauer: 3-4 Tage
👉 Einen ausführlichen Bericht zu La Fortuna und dem Vulkan Arenal haben wir separat geplant, da diese Region deutlich mehr Tiefe verdient.
Rio Celeste & Tenorio-Nationalpark – das intensive Grün Costa Ricas
Nach La Fortuna führte unsere abenteuerliche Route weiter in den weniger erschlossenen Norden des Landes zum Tenorio Nationalpark. Der Park ist vor allem für den Fluss Rio Celeste bekannt, dessen milchig-türkise Farbe durch eine chemische Reaktion vulkanischer Mineralien entsteht – ein Naturphänomen, das es so nur hier gibt.
Der Nationalpark selbst ist deutlich ursprünglicher als viele andere Regionen. Die Wanderwege führen durch dichten, feuchten Regenwald, es ist heiß, rutschig und stellenweise recht anstrengend. Hier zeigt sich Costa Rica von seiner wilden und ursprünglichen Seite. Wir haben am Wegrand sogar Costa Ricas giftigste Schlange entdeckt – die Greifschwanzlanzenotter. Unsere Kinder haben wir vor der Reise ausgiebig darauf aufmerksam gemacht, dass man hier nicht einfach mit Stöcken oder Blättern am Wegesrand spielen darf. Dieses kleine aber höchst gefährliche Wesen so direkt vor der Nase zu haben, war trotzdem ein verrücktes Erlebnis. Für den Besuch des Tenorio-Nationalparks reicht ein kurzer Aufenthalt, evtl. auf der Durchreise. Tickets für diesen und alle weiteren Nationalparks müssen vorab online gekauft werden auf der SINAC Internetseite.
- Unterkunft: La Pina, Rio Celeste, nicht mehr buchbar
- Empfohlene Dauer: 1 Tage
Tamarindo & Sámara – Pazifikküste auf der Nicoya-Halbinsel
Mit Tamarindo erreichten wir die Pazifikküste der Nicoya-Halbinsel, einer Region, die für ihr besonderes Lebensgefühl, viele Sonnenstunden und ihre Nähe zur Natur bekannt ist. Die Nicoya-Halbinsel zählt zu den sogenannten Blue Zones der Welt – Orte, an denen Menschen besonders gesund und langlebig leben. Dieses entspannte, bewusste Lebensgefühl ist hier überall spürbar.
Tamarindo selbst hat uns sofort begeistert. Der Ort ist lebendig, quirlig und international, mit einem einzigartigen Vibe. Kleine Boutiquen, Surfshops, hervorragende Restaurants und Bars sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre – vor allem abends, wenn die Sonne im Meer versinkt und der Ort langsam zur Ruhe kommt. Sogare einen richtig coolen Street Food Markt gibt es hier. Wir hatten eine sehr besondere Airbnb Unterkunft, gefühlt mitten im Dschungel, umgeben von Brüllaffen.
Rund um Tamarindo haben wir zahlreiche Strände besucht, wie den Tamarindo Beach, Playa Grande, Playa Conchal sowie den Marino Las Baulas Nationalpark, eines der wichtigsten Schutzgebiete für Meeresschildkröten in Costa Rica. Am Playa Grande konnten wir sogar Schildkrötennester entdecken. Da Schildkröten meine absoluten Lieblingstiere sind und dies einer der Hauptgründe für die Reise nach Costa Rica war, haben wir während der Reise ein paar Schildkrötenschutz- und Aufzuchtstationen besucht. Unter anderem den sehr eindrucksvollen Playa Junquillal, mit der Organisation VerdiAzul. Nachts miterleben zu dürfen, wie Schildkröten ihre Eier ablegen und diese anschließend in geschützte Nester zu bringen, war eines der emotionalsten Erlebnisse unserer gesamten Reise. Wir sind in der Dunkelheit Patrouille gelaufen und haben nach Spuren und Geräuschen Ausschau gehalten, um die Eier zu retten.
Auf der Weiterfahrt in südlicher Richtung haben wir noch das National Wildlife Refuge Ostional besucht, um nach Schildkröten Ausschau zu halten. Dort kommen regelmäßig sehr viele Schildkröten zur Eiablage an den Strand.
Nach unserer Zeit in Tamarindo ging es weiter nach Sámara, das deutlich ruhiger und sehr familienfreundlich ist. Die geschützte Bucht, entspannte Strände und das gemächliche Tempo machten Sámara für uns zum idealen Ort, um ein paar ruhigere Tage am Meer zu verbringen. Wir haben diese Tage genutzt, um bewusst einen Gang herunterzuschalten, zu Bodyboarden und kleine Buchten in der Umgebung zu entdecken. Hier ist vor Allem der Playa Carillo zu erwähnen, der malerisch von Plamen gesäumt und perfekt für Familien ist. Drei bis vier Nächte sind in der Region ideal, um das entspannte Küstenleben wirklich zu genießen.
- Unterkunft: Villa Tamarindo für 4 Nächte I Haus in Sámara für 4 Nächte
- Empfohlene Dauer: 3-7 Tage für die Nicoya Halbinsel
Monteverde – Nebelwald, Artenvielfalt & Abenteuer
Von der Küste aus führte uns die Route wieder aufs Festland nach Monteverde, eine der ökologisch bedeutendsten Regionen Costa Ricas. Der Nebelwald liegt deutlich höher, ist kühler und wirkt fast mystisch. Die enorme Artenvielfalt ist auf das besondere Mikroklima zurückzuführen, das hier herrscht.
Monteverde ist bekannt für seine Schutzgebiete und Night Walks. Wir haben hier unter anderem Ziplining erlebt, nächtliche Tierbeobachtungen gemacht und viel Zeit im berühmten Kolibri-Café verbracht. Das war für uns das Highlight der Region und wir waren 3 mal dort, um die putzigen kleinen Vögel zu beobachten.
- Unterkunft: Dreams Lodge
- Empfohlene Dauer: 1-2 Tage
👉 Einen ausführlichen Monteverde-Bericht findest du bald separat auf unserem Blog.
Quepos & Manuel-Antonio-Nationalpark – Regenwald trifft Traumstrand
Für uns ging die Reise weiter in südliche Richtung und vorbei an der sogenannten Crocodile Brigde. Hier kann man ganz wunderbar die faulen Krokodile dabei beobachten, wie sie sich auf den Sandbänken vom Flussbett sonnen.
Die Region rund um Quepos ist vor allem durch den Manuel Antonio Nationalpark bekannt. Der Park ist zwar klein, gilt aber als einer der artenreichsten des Landes. Hier trifft dichter Regenwald direkt auf helle Sandstrände, und Tiere wie Affen, Faultiere und Leguane lassen sich oft schon vom Weg aus beobachten. Der Park ist perfekt für Familien und man läuft auf gut ausgebauten und sicheren Wegen durch den Park.
Durch seine Beliebtheit ist allerdings eine gute Planung nötig, denn der Andrang ist sehr hoch und Tickets müssen dringend vorab gekauft werden. Hier sollte man nicht auf die vielen „Ticketverkäufer“ hereinfallen, sondern einfach auf der SINAC Internetseite vom Park buchen. Man kann die vielen Wege sehr gut auf eigene Faust erkunden und ein Guide ist nicht unbedingt erforderlich. Aber natürlich kann man mit Hilfe der Guides mehr Tiere entdecken und viel über diese lernen.
- Unterkunft: Airbnb Apartment in Quepos
- Empfohlene Dauer: 2-3 Tage
👉 Einen ausführlichen Manuel Antonio NP Bericht folgt in Kürze.
Uvita & Marino-Ballena-Nationalpark – die berühmte Walflosse
Weiter südlich liegt Uvita mit dem Marino Ballena Nationalpark. Besonders bekannt ist der Park für eine Sandbank, die sich bei Ebbe in Form einer Walflosse zeigt. Ein Spaziergang am Strand entlang zu dieser Landzunge, umgeben vom Meer, hat uns viel Spaß gemacht. Das kuriose an dieser Stelle ist, dass man dort tatsächlich sehr gut Wale und Delfine beobachten kann, da die Buckelwale wischen Juli bis Oktober und zwischen Dezember bis März hier entlang ziehen.
Uvita ist insgesamt ruhiger und eignet sich hervorragend für Naturbeobachtungen und entspannte Strandtage. Der Playa Ventanas ist sehr beliebt, auch bei Einheimischen. Wir haben uns hier unters Volk gemischt und einen fantastischen Sonnenuntergang genossen.
Außerdem ist es von hier nicht weit zu den Nauyaca Wasserfällen, er gehört zu den eindrucksvollsten Wasserfällen in Costa Rica.
- Unterkunft: Airbnb-Unterkunft
- Empfohlene Dauer: 2-3 Tage
Durch das Hochland zur Karibikküste – Höhen, Regenwald & Kälte
Die Fahrt von der Pazifik- zur Karibikküste war ein für uns ein ganz schönes Abenteuer und auch eine der anstrengendsten Etappen unserer Reise. Die Strecke führte durch bergige Regionen, vorbei am Parque Nacional Los Quetzales. Dort haben wir eine kurze Wanderung gemacht, um den wunderschönen Nationalvogel von Costa Rica zu suchen. Leider haben wir ihn nicht gefunden und sind dann zügig zum Auto zurück gelaufen, um wieder in niedrigere Höhenlagen zu fahren. Denn die rasche Höhenänderung – stellenweise über 3.500 Meter – hat uns körperlich doch etwas zugesetzt. Wir waren uns über den enormen Höhenunterschied ehrlich gesagt gar nicht bewußt aber haben es durch Müdigkeit, Kopfschmerzen und Herzrasen deutlich gespürt. Zum Glück war dies nicht von langer Dauer, da es recht schnell wieder bergab geht.
Eine Übernachtung im Landesinneren war für uns notwendig, um die lange Strecke zu entzerren. Wir hatten eine Unterkunft mit toller Aussicht.
Karibikküste & Puerto Viejo – entspanntes Finale
Die letzten Tage verbrachten wir an der Karibikküste rund um Puerto Viejo. Die Atmosphäre hier unterscheidet sich stark vom Pazifik: feuchter, grüner, entspannter und kulturell spürbar karibisch geprägt. Die Strände sind wilder, das Meer kraftvoller, das Lebensgefühl ein anderes.
Hier haben wir voll und ganz die zahlreichen Strände genossen, wie den Playa Punta Uva, Playa Grande Punta Uva, Playa Chiquita und Playa Cocles. Der Playa Negra war allerdings unser Favorit, weil er in direkter Nähe zu unserer Unterkunft war und wir den Strand immer für uns allein hatten.
Das Meer ist hier nicht zu unterschätzen, die Wellen sind stark und es kann gefährliche Strömungen geben. Von uns werden hier ganze 3 Taucherbrillen und eine Sonnenbrille verweilen und auf dem Meeresgrund auf uns warten. Wir haben sie tatsächlich beim Toben in den Wellen verloren.
Ein würdiger Abschluss der Reise kann der Besuch des Jaguar Rescue Center sein, einer Auffangstation für verletzte Wildtiere. Wir haben nur Gutes darüber gehört, haben es aber zeitlich nicht geschafft.
Wer noch ein weiteres Abenteuer oben drauf setzen möchte, kann von hier aus nach Panama reisen. Die Grenze ist gerade mal rund 60 km entfernt. Ab Sixaola kann man zu Fuß oder mit dem Auto die Brücke überqueren und von dort z.B. den traumhaft schönen Bocas del Toro Nationalpark besuchen.
- Unterkunft: Airbnb Unterkunft
- Empfohlene Dauer: 4-5 Tage
Weitere Nationalparks in Costa Rica
Auch wenn unsere Route uns nicht überall hingeführt hat, gibt es in Costa Rica einige Orte, die wir bewusst noch erwähnen möchten – den Tortuguero Nationalpark und Corcovado Nationalpark. Beide gelten als außergewöhnlich, unterscheiden sich aber stark in Charakter, Anreise und Erlebnis.
Tortuguero-Nationalpark – das „Amazonas Costa Ricas“
Der Tortuguero-Nationalpark liegt an der Karibikküste im Nordosten des Landes und ist vor allem für sein weit verzweigtes Kanalsystem bekannt. Dichte Regenwälder, Lagunen und Wasserwege prägen die Landschaft – Straßen gibt es hier keine. Fortbewegung erfolgt ausschließlich per Boot oder Kanu.
Tortuguero ist besonders berühmt als Brutgebiet für Meeresschildkröten. Zwischen Juli und Oktober kommen hier grüne Meeresschildkröten an Land, um ihre Eier abzulegen – eines der bedeutendsten Schutzgebiete weltweit. Darüber hinaus lassen sich Kaimane, Affen, Faultiere, Tukane und zahlreiche Vogelarten beobachten, oft direkt vom Boot aus.
Anreise:
Die Anreise erfolgt in der Regel über La Pavona, Caño Blanco oder Moin, dort kann man das Auto parken und per Boot weiterreisen zum Ort Tortuguero. Dort gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und von dort starten die Touren mit dem Boot. Der Park ist nicht mit dem Mietwagen direkt erreichbar.
Für wen geeignet:
Tortuguero eignet sich besonders für Reisende, die:
- intensive Tierbeobachtungen suchen
- Schildkröten sehen wollen, je nach Reisezeit
- Regenwald aus einer ganz anderen Perspektive erleben möchten
- kein Problem mit hoher Luftfeuchtigkeit und Regen haben
Corcovado-Nationalpark – eines der artenreichsten Gebiete der Welt
Der Corcovado-Nationalpark liegt auf der abgelegenen Osa-Halbinsel im Süden Costa Ricas und gilt als eines der biologisch vielfältigsten Gebiete der Erde. National Geographic bezeichnete ihn als einen der Orte mit der höchsten Biodiversität weltweit.
Hier lebt ein Großteil der in Costa Rica vorkommenden Tierarten, darunter Tapire, Ameisenbären, Krokodile, Aras – und mit etwas Glück sogar Jaguare. Die Landschaft ist extrem ursprünglich: dichter Regenwald, Flüsse, Mangroven und einsame Strände wechseln sich ab.
Anreise:
Der Park ist nur mit Guide zugänglich. Die meisten Besucher erreichen Corcovado über Puerto Jiménez oder Drake Bay und reisen dann meist per Boot in den Park. Tages- und Mehrtagestouren sind möglich, oft mit Übernachtung in einfachen Rangerstationen.
Für wen geeignet:
Corcovado ist ideal für:
-
sehr naturaffine Reisende
-
Abenteurer und erfahrene Wanderer
-
alle, die Costa Rica möglichst ursprünglich erleben wollen
Mit kleineren Kindern ist der Park nur eingeschränkt empfehlenswert, da die Touren lang, anstrengend und infrastrukturell anspruchsvoll sind.
Unser persönliches Fazit zu Tortuguero & Corcovado
Beide Nationalparks zählen ohne Zweifel zu den außergewöhnlichsten Orten Costa Ricas, verlangen aber auch bewusste Entscheidungen bei Planung, Zeit und Komfort. Für eine erste Rundreise – insbesondere mit Kindern – ist es absolut legitim, diese Regionen auszulassen und sich auf besser zugängliche Highlights zu konzentrieren.
Für uns stehen Tortuguero und Corcovado ganz klar auf der Liste für eine zukünftige Reise – vielleicht dann mit mehr Zeit, noch mehr Fokus auf Natur und einem etwas anderen Reisetempo.
Abschluss
Vier Wochen Costa Rica haben uns gezeigt, wie unglaublich vielfältig dieses kleine Land ist. Zwischen Regenwald, Vulkanen, endlosen Stränden und einer faszinierenden Tierwelt konnten wir Costa Rica intensiv erleben – ohne das Gefühl, nur von Highlight zu Highlight zu hetzen. Mit dem Mietwagen, ausreichend Zeit und einer gut gewählten Route konnten wir das Land in unserem eigenen Tempo entdecken. Gerade mit Kindern war die Mischung aus Natur, Abenteuer und bewussten Pausen perfekt. Costa Rica ist kein günstiges Reiseland, aber eines, das mit einzigartigen Erlebnissen, Sicherheit und einer tiefen Verbundenheit zur Natur überzeugt. Für uns war diese Rundreise ein echtes Pura-Vida-Erlebnis, das noch lange nachwirkt.
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